Mit Musik im Herzen

Mit Musik im Herzen

Fünf Tage voller Freundschaft, Gänsehautmomente und gelebter Völkerverständigung

Es gibt Begegnungen, die bleiben. Nicht nur, weil gemeinsam musiziert wird, sondern weil Menschen zusammenfinden, Freundschaften wachsen und Musik eine Sprache spricht, die jeder versteht. Genau so war das dritte Treffen der Chormonie der Laborschule Dresden und des Kinder- und Jugendchores CIUL (Kinderchor der Universität Lissabon) aus Lissabon innerhalb von zwei Jahren – und bereits zum zweiten Mal durften wir Gastgeber sein. Vom 2. bis 6. Juli 2026 erlebten beide Chöre fünf intensive, fröhliche und emotionale Tage. Um es vorwegzunehmen: Es war wieder wunderschön!

Liebgewonnene Lieder erklangen erneut, neue Stücke wurden gemeinsam entdeckt und singend erzählt. Bewegende Choreografien ließen nicht nur die Sängerinnen und Sänger, sondern auch viele Zuhörerinnen und Zuhörer zu Tränen rühren. Kleine Herausforderungen wurden gemeinsam gemeistert, bestehende Freundschaften vertieft und viele neue geschlossen. Wer einen jungen Gast aus Portugal bei sich aufnehmen durfte, weiß, was diese Begegnungen ausmacht: offene, neugierige und herzliche Menschen, die Musik lieben und genauso selbstverständlich wie unsere Kinder in fremde Kulturen eintauchen. Ganz nebenbei entsteht dabei etwas, das heute wichtiger denn je ist – echte internationale Verständigung.

Ein perfekter Start

Am Donnerstag landete CIUL pünktlich bei bestem Sommerwetter am Flughafen BER in Berlin. Wer sich noch an den sturmbedingt verspäteten Rückflug der Chormonie aus Lissabon im Februar erinnert, wusste diesen gelungenen Auftakt besonders zu schätzen. Dank der Flexibilität unseres Lieblingsbusunternehmens Kreisel ging es sogar etwas früher als geplant nach Dresden. Die gewonnene Zeit nutzte der Chor für eine erste Probe im Aulaanbau und stimmte sich musikalisch auf die kommenden Tage ein.

Am späten Nachmittag folgte dann einer der schönsten Momente jedes Austauschs: die „Familienzusammenführung“. Die Dresdner Gastfamilien begrüßten „ihre“ Portugiesinnen und Portugiesen herzlich und nahmen sie mit nach Hause. In den nächsten Tagen wurde gemeinsam gekocht, gespielt, gelacht, Dresden erkundet oder gar der Palais-Sommer auf dem Neumarkt besucht. Und ganz nebenbei bewiesen alle, wie gut Verständigung auf Englisch – und oft auch ganz ohne viele Worte – funktionieren kann.

Musik zum Schuljahresabschluss

Für die Deutschen stand am Freitag zunächst der letzte Schultag auf dem Programm. Bei der Großen Feierstunde begeisterte CIUL die gesamte Aula. Mit beeindruckender Stimmkraft, mitreißender Choreografie und spürbarer Freude sorgte der Chor für einen unvergesslichen Rahmen der Feier.

Der Geschäftsführende Vorstand des Omse e. V., Andreas Warschau, sowie die scheidende Schulleiterin Dr. Susanne Kleber begrüßten die Gäste herzlich. Beide würdigten die langjährige Chorarbeit an der Laborschule und betonten, wie wertvoll solche internationalen Begegnungen für junge Menschen sind.

Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung von Hans Hoch. Erica Mandillo, Leiterin von CIUL, überreichte ihm die Ehrenmedaille der Universität Lissabon – eine Auszeichnung für sein Engagement und die außergewöhnliche musikalische Partnerschaft beider Chöre.

Am Nachmittag wurde gemeinsam geprobt, neue Stücke entstanden und bekannte Werke weiter verfeinert. CIUL machte auch noch die Innenstadt unsicher und verschaffte sich einen Eindruck von Dresden. Der Abend gehörte wieder ganz den Gastfamilien.

Musik in einem besonderen Klangraum

Der Sonnabend begann mit intensiver Chorarbeit. Neue Stücke wurden zusammengesetzt, an Übergängen gefeilt und gemeinsame Choreografien eingeübt. Nach einer wohlverdienten Pizza ging es mit der Straßenbahn zur Annenkirche.

Die Annenkirche Dresden verbindet Geschichte, Architektur und Musik auf besondere Weise. Als Bau aus dem Umfeld von George Bähr, dem Erbauer der Frauenkirche, bietet sie bis heute einen außergewöhnlichen Klangraum, dessen warme und zugleich klare Akustik Chormusik besonders eindrucksvoll zur Geltung bringt.

Genau dort entfalteten beide Chöre im 1. Konzert dieser Begegnung ihre Musik in voller Schönheit. Die gemeinsamen Werke füllten den Kirchenraum mit einer Klangfülle, die Publikum und Sänger gleichermaßen berührte.

Nicht unerwähnt bleiben sollte der Chor der Stufe I. Die Freude und Leidenschaft der Jüngeren am Singen sorgte gleich zu Beginn des Konzertes für eine besondere Fröhlichkeit.

Anschließend verteilten sich alle wieder auf die Gastfamilien. Manche trafen sich noch in Restaurants, andere an der Elbe, im Park oder an der Imbissbude – überall wurde gelacht, erzählt und gemeinsam genossen.

Meißen – Geschichte, Kultur und Musik

Für viele wurde der Sonntag zum absoluten Höhepunkt des Austauschs. Gemeinsam fuhr die gesamte Gruppe mit der S-Bahn nach Meißen – der Wiege Sachsens.

Meißen steht wie kaum eine andere Stadt für die Geschichte Sachsens. Hier entstanden die erste europäische Porzellanmanufaktur, die Albrechtsburg als erstes Schloss Deutschlands und mit dem Dom eines der bedeutendsten Bauwerke der Region. Zugleich war Meißen jahrhundertelang Zentrum des sächsischen Herrscherhauses und Ausgangspunkt der Landesgeschichte.

In drei alters- und sprachgerechten Stadtführungen erkundeten die Jugendlichen die historischen Gassen, erfuhren Spannendes über das Mittelalter, die Erfindung des europäischen Porzellans und das ehemalige Königshaus Sachsens. Auf dem Burgberg trafen sich anschließend alle zum gemeinsamen Picknick.

Spontan entwickelte sich dort ein kleines Platzkonzert. Erst sang CIUL allein, wenig später beide Chöre gemeinsam – mit Blick auf den Meißner Dom und begleitet von zahlreichen überraschten Besucherinnen und Besuchern. Sogar ein Hut machte die Runde. Zum Abschluss durfte natürlich das längst versprochene Eis nicht fehlen.

Ein Konzert voller Gänsehautmomente

Am Nachmittag wurde das ehemalige Kloster St. Afra zum Mittelpunkt des Austauschs. Das 1205 gegründete Kloster beherbergt heute unter anderem das Landesgymnasium Sankt Afra sowie die Evangelische Akademie Sachsen – ein Ort, an dem Geschichte, Bildung und Kultur seit Jahrhunderten zusammenfinden.

Vor rund 250 Besucherinnen und Besuchern begann dort ein fast zweistündiges Konzert, das wohl niemand so schnell vergessen wird.

Besonders eindrucksvoll war das Werk „Ancient City“ von Paul Jarman. Das Stück erzählt von einer alten Stadt, deren Mauern die Erinnerungen vieler Generationen in sich tragen. Es beschreibt den Kreislauf von Aufbruch und Vergänglichkeit, von Hoffnung und Neubeginn und macht deutlich, dass Menschen kommen und gehen, Gemeinschaft und Erinnerung jedoch bleiben. Die Musik beginnt ruhig und fast geheimnisvoll, entwickelt sich zu großer klanglicher Kraft und endet in einer Atmosphäre voller Zuversicht. Gerade diese Verbindung aus eindrucksvollen Harmonien, bewegenden Texten und intensiver Choreografie ließ den Zuhörenden den Atem stocken.

Noch emotionaler wurde es bei „Tuuti, tuuti tummaistani“. Das traditionelle finnische Wiegenlied erzählt von einer Mutter, die ihr verstorbenes Kind liebevoll in den Schlaf singt und ihm eine friedliche Reise wünscht. Während der Aufführung standen alle Sängerinnen und Sänger jeweils einem Zuhörenden gegenüber, man fasste sich an beiden Händen und sah sich in die Augen. Alle sangen gleichzeitig für jemanden und gleichzeitig für die Gemeinschaft.

Um dieses Lied aufzuführen, braucht es Mut, Vertrauen und Geborgenheit. Genau diese Atmosphäre entstand an diesem Nachmittag. Ein besonderer Dank gilt CIUL, die dieses außergewöhnliche Werk im vergangenen Jahr nach Dresden brachten, und der Chormonie, die den Mut gefunden hat, sich dieser emotionalen Herausforderung zu stellen. Selten wurde Musik so unmittelbar spürbar.

Ganz am anderen Ende der Gefühlsskala stand „Sililiza“ von Jim Papoulis. Afrikanische, lateinamerikanische und amerikanische Rhythmen verschmolzen zu einem wahren Fest der Lebensfreude. Begleitet von der Djembe, mit viel Bewegung und sichtbarer Begeisterung verwandelten beide Chöre das Kirchenschiff in eine einzige große Feier. Die Botschaft des Stückes – „Hört zu, seid stark!“ – war nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar: zwei Chöre, die längst zu einer musikalischen Gemeinschaft geworden sind.

Ein würdiger Abschluss

Nach dem Konzert wurde im historischen Ambiente des Klosters gemeinsam gefeiert. Bei Kartoffelsalat, Würstchen und weiteren Köstlichkeiten kamen Chormitglieder, Betreuende und Gastfamilien zusammen, ließen die vergangenen Tage Revue passieren und genossen den gemeinsamen Abend.

Es war der richtige Ort, um Danke zu sagen.

Danke an Erica Mandillo, die der Chormonie mit ihrer Herzlichkeit, ihren ermutigenden Worten und ihrer Anerkennung immer wieder zeigt, wie sehr sich die jungen Sängerinnen und Sänger entwickeln. Danke an Hans Hoch, dessen Leidenschaft und Ausdauer diese Partnerschaft überhaupt erst möglich machen. Danke an die beiden so besonderen Stützen am Klavier: João Lucena e Vale sowie Martin Hilbeck. Danke an CIUL für fünf wunderbare Tage voller Musik und Freundschaft.

Unser Dank gilt außerdem der Deutschen Chorjugend für die Grundfinanzierung des Austauschs, der Klippel-Stiftung, allen Spenderinnen und Spendern anlässlich der beiden Konzerte sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Ohne sie wäre eine solche Begegnung nicht möglich.

Am Montag hieß es schließlich Abschied nehmen. „Unser Busfahrer“ Nico brachte unsere portugiesischen Freundinnen und Freunde sicher zurück zum BER. Zurück blieben viele Umarmungen, manche Träne – und vor allem die Hoffnung auf ein nächstes Wiedersehen!

Denn eines ist nach diesen fünf Tagen sicher: Musik verbindet nicht nur Stimmen. Sie verbindet Menschen, Kulturen und Herzen.

Text: Clemens Kahrs
Übersetzung: João Pedro Schnaider Dametto

Com música no coração

cinco dias de amizade, momentos arrepiantes e verdadeira compreensão entre os povos

Há encontros que ficam para sempre. Não apenas porque se faz música em conjunto, mas porque as pessoas se encontram, as amizades crescem e a música fala uma língua que todos compreendem. Foi exatamente assim no terceiro encontro, em apenas dois anos, entre a Chormonie da Laborschule Dresden e o Coro Infanto-Juvenil da Universidade de Lisboa (CIUL) – e, pela segunda vez, tivemos o prazer de ser os anfitriões. De 2 a 6 de julho de 2026, os dois coros viveram cinco dias intensos, alegres e emocionantes. Para antecipar a conclusão: foi novamente maravilhoso!

Canções queridas voltaram a ecoar, novas peças foram descobertas em conjunto e contadas através do canto. Coreografias comoventes levaram não apenas as cantoras e os cantores, mas também muitos dos espectadores às lágrimas. Pequenos desafios foram superados em conjunto, amizades já existentes foram aprofundadas e muitas novas nasceram. Quem teve a oportunidade de acolher em casa um jovem convidado de Portugal sabe o que torna estes encontros tão especiais: pessoas abertas, curiosas e calorosas, que amam a música e que, tal como os nossos filhos, mergulham naturalmente em culturas diferentes. E, quase sem darmos por isso, nasce algo que hoje é mais importante do que nunca – uma verdadeira compreensão internacional.

Um começo perfeito

Na quinta-feira, o CIUL aterrizou pontualmente no aeroporto BER, em Berlim, sob um magnífico sol de verão. Quem ainda se lembrava do voo de regresso da Chormonie de Lisboa, em fevereiro, atrasado devido à tempestade, soube apreciar particularmente este início perfeito. Graças à flexibilidade da nossa empresa de autocarros favorita, Kreisel, chegamos a Dresden até um pouco mais cedo do que o previsto. O tempo ganho foi aproveitado pelo coro para o primeiro ensaio na extensão da sala de atos da escola, preparando-se musicalmente para os dias que se seguiriam.

No final da tarde aconteceu então um dos momentos mais bonitos de qualquer intercâmbio: a “reunião das famílias”. As famílias de acolhimento de Dresden receberam calorosamente as suas convidadas e convidados portugueses e levaram-nos para casa. Nos dias seguintes, cozinharam juntos, brincaram, riram, conheceram Dresden ou até visitaram o Palais Sommer, na Neumarkt. E, quase sem dar por isso, todos demonstraram como a comunicação em inglês – e muitas vezes até sem muitas palavras – pode funcionar maravilhosamente.

Música para encerrar o ano letivo

Na sexta-feira, os alemães tinham inicialmente no programa o último dia de aulas. Na grande cerimónia de encerramento, o CIUL encantou toda a sala de atos. Com uma impressionante força vocal, uma coreografia contagiante e uma alegria visível, o coro proporcionou um enquadramento inesquecível para a celebração.

Andreas Warschau, membro da direção executiva da Omse e. V., e a diretora cessante da escola, Dra. Susanne Kleber, deram as boas-vindas aos convidados. Ambos reconheceram o longo trabalho coral desenvolvido na Laborschule e salientaram o enorme valor destes encontros internacionais para os jovens.

Um momento particularmente especial foi a homenagem a Hans Hoch. Erica Mandillo, diretora do CIUL, entregou-lhe a Medalha de Honra da Universidade de Lisboa – uma distinção pelo seu empenho e pela extraordinária parceria musical entre os dois coros.

À tarde, os dois coros voltaram a ensaiar juntos, surgiram novas peças e foram aperfeiçoadas obras já conhecidas. O CIUL aproveitou ainda para explorar o centro de Dresden e conhecer um pouco melhor a cidade. A noite voltou a pertencer inteiramente às famílias de acolhimento.

Música num espaço acústico muito especial

O sábado começou com um intenso trabalho coral. Foram montadas novas peças, aperfeiçoadas as transições e ensaiadas coreografias conjuntas. Depois de uma merecida pizza, seguimos de elétrico até à Annenkirche.

A Annenkirche de Dresden reúne história, arquitetura e música de uma forma muito especial. Construída no contexto da obra de George Bähr, o arquiteto da Frauenkirche, oferece ainda hoje um espaço acústico extraordinário, cuja sonoridade simultaneamente calorosa e clara valoriza particularmente a música coral.

Foi precisamente ali que os dois coros apresentaram, no primeiro concerto deste encontro, toda a beleza da sua música. As obras interpretadas em conjunto encheram a igreja de uma riqueza sonora que tocou profundamente tanto o público como os cantores.

Não podemos deixar de mencionar o coro do nível I. A alegria e a paixão dos mais jovens pelo canto trouxeram, logo no início do concerto, uma dose especial de leveza e felicidade.

Depois, todos regressaram às famílias de acolhimento. Alguns encontraram-se ainda em restaurantes, outros junto ao Elba, num parque ou numa banca de comida – por toda a parte se riu, conversou e desfrutou da companhia uns dos outros.

Meissen – história, cultura e música

Para muitos, o domingo tornou-se o ponto alto absoluto do intercâmbio. Todo o grupo viajou de comboio suburbano até Meissen – o berço da Saxónia.

Meissen representa como poucas outras cidades a história da Saxónia. Foi aqui que surgiram a primeira manufatura europeia de porcelana, o Albrechtsburg, considerado o primeiro castelo da Alemanha, e, com a catedral, um dos edifícios mais importantes da região. Durante séculos, Meissen foi também o centro da casa governante saxónica e um ponto de partida fundamental da história do território.

Em três visitas guiadas, adaptadas às diferentes idades e níveis linguísticos, os jovens exploraram as ruas históricas, descobriram histórias fascinantes sobre a Idade Média, a invenção da porcelana europeia e a antiga casa real da Saxónia. Depois, todos se encontraram no monte do castelo para um piquenique conjunto.

Foi aí que, espontaneamente, nasceu um pequeno concerto ao ar livre. Primeiro, o CIUL cantou sozinho; pouco depois, os dois coros juntaram-se – tendo como cenário a Catedral de Meissen e perante numerosos visitantes surpreendidos. Até um chapéu circulou entre o público. E, naturalmente, no final não podia faltar o gelado que há muito tinha sido prometido.

Um concerto cheio de momentos arrepiantes

À tarde, o antigo mosteiro de St. Afra tornou-se o centro do encontro. Fundado em 1205, o mosteiro alberga hoje, entre outras instituições, o Landesgymnasium Sankt Afra e a Academia Evangélica da Saxónia – um lugar onde história, educação e cultura se encontram há séculos.

Perante cerca de 250 espectadores, começou ali um concerto de quase duas horas que provavelmente ninguém esquecerá tão cedo.

Particularmente impressionante foi a obra “Ancient City”, de Paul Jarman. A peça conta a história de uma cidade antiga, cujas muralhas guardam as memórias de muitas gerações. Fala do ciclo entre partida e transitoriedade, esperança e recomeço, e mostra que as pessoas vêm e vão, mas a comunidade e a memória permanecem. A música começa de forma tranquila e quase misteriosa, desenvolve-se numa enorme força sonora e termina numa atmosfera cheia de confiança e esperança. Foi precisamente esta combinação de harmonias impressionantes, textos comoventes e uma coreografia intensa que deixou o público sem fôlego.

Ainda mais emocional foi “Tuuti, tuuti tummaistani”. Esta tradicional canção de embalar finlandesa conta a história de uma mãe que canta ternamente para o seu filho falecido, embalando-o e desejando-lhe uma viagem tranquila. Durante a apresentação, cada cantora e cada cantor ficou frente a frente com uma pessoa do público; seguraram-se ambas as mãos e olharam-se nos olhos. Todos cantavam simultaneamente para alguém e, ao mesmo tempo, para toda a comunidade.

Para interpretar uma canção assim são necessárias coragem, confiança e segurança emocional. Foi precisamente essa atmosfera que surgiu naquela tarde. Um agradecimento especial ao CIUL, que trouxe esta extraordinária obra para Dresden no ano passado, e à Chormonie, que encontrou a coragem para enfrentar este desafio emocional. Raramente a música foi tão diretamente sentida.

No extremo oposto da escala emocional estava “Sililiza”, de Jim Papoulis. Ritmos africanos, latino-americanos e americanos fundiram-se numa verdadeira celebração da alegria de viver. Acompanhados pela djembe, com muito movimento e entusiasmo visível, os dois coros transformaram a nave da igreja numa enorme festa. A mensagem da peça – “Escutem, sejam fortes!” – não era apenas audível, mas também visível: dois coros que há muito se tinham tornado uma única comunidade musical.

Um final à altura

Depois do concerto, todos celebraram juntos no ambiente histórico do mosteiro. Entre salada de batata, salsichas e outras iguarias, membros dos coros, responsáveis e famílias de acolhimento reuniram-se, recordaram os dias que tinham passado juntos e desfrutaram da noite.

Era o lugar certo para dizer obrigado.

Obrigado a Erica Mandillo, que, com a sua cordialidade, as suas palavras de incentivo e o seu reconhecimento, mostra repetidamente à Chormonie o quanto as jovens cantoras e os jovens cantores estão a evoluir. Obrigado a Hans Hoch, cuja paixão e perseverança tornaram esta parceria possível. Obrigado aos dois pilares tão especiais ao piano: João Lucena e Vale e Martin Hilbeck. Obrigado ao CIUL por cinco dias maravilhosos de música e amizade.

O nosso agradecimento vai também para a Deutsche Chorjugend, pelo financiamento de base deste intercâmbio, para a Klippel-Stiftung, para todas as pessoas que fizeram donativos por ocasião dos dois concertos e para os numerosos ajudantes que trabalharam nos bastidores. Sem eles, um encontro como este não seria possível.

Na segunda-feira chegou finalmente o momento da despedida. “O nosso motorista” Nico levou os nossos amigos e amigas portugueses em segurança de volta ao aeroporto BER. Ficaram muitos abraços, algumas lágrimas – e, sobretudo, a esperança de um próximo reencontro!

Porque, depois destes cinco dias, uma coisa é certa: a música não une apenas vozes. Une pessoas, culturas e corações.

Texto: Clemens Kahrs
Tradução: João Pedro Schnaider Dametto

 

Konzert Dresden

Fotos: Jan Eulenberger

Unterwegs in Meißen

Fotos: Clemens Kahrs

Konzert Meißen

Fotos: Emilie Eulenberger

Internationale Begegnung in Litauen

Internationale Begegnung in Litauen

Nicht jedes, aber fast jedes Jahr zieht es den Jugendchor Großenhain-Reinersdorf-Ebersbach in die Ferne.

Zu Beginn der Sommerferien 2026 ging es für 10 Tage Richtung Osten: über Polen nach Litauen. Nach einem ersten Reiseteil mit drei Konzerten im polnischen Ostrzeszow (Unterstützung einer Landkreis-Partnerschaft) und an der litauischen Ostseeküste in Palanga erwartete den Chor ein Kinder- und Jugendensemble im Dorf Vadžgirys, das sich mit seiner Leiterin Lina Lukosiene auf eine musikalische Begegnung vorbereitet hatte. In einer vergleichsweise kurzen Verständigungsprobe konnten sechs gemeinsame Lieder in Deutsch, Litauisch und Englisch zusammengesetzt werden, die Basis für vier Konzerte unter dem Motto „Songs For A Better World“ waren. An zwei Orten gesellte sich die Gestaltung einer dem Konzert vorgeschalteten Abendmesse hinzu.

Subline H4

Neben den musikalischen Elementen umfasste die Begegnung noch viele andere Aspekte: Paddeln, Workshops mit allerlei Bastelei, gemeinsames Essen, Spiele, Baden… die gemeinsame Begegnungszeit war gut gefüllt, so dass es für die Teilnehmenden aus beiden Ländern viele Möglichkeiten gab, miteinander ins Gespräch zu kommen. Als der Abschied nahte, war echter Trennungsschmerz zu spüren – auch, wenn die Aussicht besteht, dass sich beide Gruppen bald bei einem Gegenbesuch wiedersehen werden.

Bei der Sächsischen Chorjugend können sich Kinder- und Jugendchöre beraten lassen, wenn Projekte im Ausland anstehen. Bei Internationalen Jugendbegegnungen, die bestimmte Kriterien erfüllen, ist auch eine Förderung möglich (weitere infos: https://s-cj.de/projekte.

Bilder LT 26 © Andreas Gruhl

Wir sind alle Kinder dieser Welt…

Wir sind alle Kinder dieser Welt…

…so lautet die Bridge eines Liedes, das über die KINDERCHORwelten

der Sächsischen Chorjugend im vergangenen Jahr ins Repertoire verschiedener sächsischer Kinderchöre gelangte. Nun war es titelgebend für ein Konzert in der Großenhainer Marienkirche, an dem zwei Mitgliedschöre der SCJ maßgeblich beteiligt waren – die Chorklassen der 1. Grundschule Großenhain und der Kinderchor der Trinitatisschule Riesa.

Fünf Chöre, die im „Netzwerk Kinderchöre in der Großenhainer Pflege“ (www.netzwerk-kinderchoere.de) organisiert sind, versammelten sich am Fr, 19. Juni auf Einladung der 1. Grundschule Großenhain, um das Großenhainer Stadtfest zu eröffnen. Der Großenhainer Oberbürgermeister Dr. Sven Missbach wohnte dem Konzert mit seinem Sohn bei und ließ es sich nicht nehmen, zu Beginn die Mitwirkenden und Zuhörenden zu grüßen.

Ausgehend von der Vielfalt in der Vogelwelt, die sich in Liedern (auch zum gemeinsamen Singen mit dem Publikum) hervorragend beschreiben ließ, „bearbeitete“ das Programm  die Themen Vielfalt, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft.

 

Los ging es mit einem Willkommenslied. „Wenn Du blonde oder schwarze Haare hast… wenn Du englisch oder italienisch sprichst… wenn Du 40 oder 80 Kilo wiegst… Ganz herzlich willkommen hier bei uns!“.  

Ein im Netzwerk Kinderchöre wie auch bei den KINDERCHORwelten der Sächsischen Chorjugend omnipräsentes Lied hat einen ikonischen Kehrvers und durfte in diesem Programm auch nicht fehlen: „Alle Menschen auf der Welt ha’m die Nase vorn“.

Aber: „Wenn die Leute es nicht verstehen oder vielleicht nicht verstehen wollen, dann müssen wir es anders – deutlicher – sagen?“ so hieß es in der Moderation der 4.-Klässler der 1. Grundschule.

Und so sangen die 160 Kinder eine klare Botschaft: „Es ist der gleiche Wind, der uns um die Ohren weht, egal wo wir auch sind“…. „Wer meint dass er was Bess‘res sei, der irrt sich ganz gewaltig!“ und verabschiedeten sich schließlich mit dem hebräischen „Hewenu Schalom Alejchem“ – wiederum mit dem Publikum gemeinsam gesungen – Wir wünschen Frieden euch allen!

Auswahl an Bildern: EO 

Musikfest an der Trinitatisschule Riesa

Musikfest an der Trinitatisschule Riesa

Von A- bis Z von Kindern organisiert und durchgeführt: Musikfest an der Trinitatisschule Riesa

Im Rahmen des Musikunterrichts sind größere Projekte an der Trinitatisschule Riesa keine Seltenheit.  Mit dem Abschlussprojekt der 4. Klassen des vergangenen Schuljahres wurde Beteiligung und Mitbestimmung beispielgebend durchdekliniert und umgesetzt.

Eine Idee aus der Schülerschaft aufgreifend – „Warum gibt es immer nur Sportfeste – warum nicht auch ein Musikfest????“ – entschieden sich die beiden 4. Klassen dazu, eben dieses Musikfest zu planen und durchzuführen. Zur Seite stand den Kindern Musiklehrerin Annegret Gaupisch.

Seit Jahresbeginn überlegten die Kinder in ihren Musikstunden (und fächerverbindend in Deutsch und Medienerziehung) gemeinsam, welches Programm es geben, wie es umgesetzt und wie beworben werden soll. Dabei lernten sie, was an einer Veranstaltung so alles dranhängt: Sponsoren zu gewinnen, Akteure verpflichten (Lehrkräfte der örtlichen Musikschule), Flyer gestalten, Zeitpläne machen, Moderation schreiben und üben und und und…

Nach einer singenden Eröffnung im Atrium der Schule konnten alle SchülerInnen der Schule zwölf Stationen absolvieren: Instrumente ausprobieren und erfühlen, Klänge und Songs erraten und erkennen, sich an Tanzstationen bewegen, selbstgestaltete Spiele wie Memory oder „Wer bin ich“ spielen oder einen Geschicklichkeitsparcours absolvieren.

 

Den Schlusspunkt setzte ein Konzert, in dem neben den Kindern auch der Riesaer Posaunenchor und die „trini singers“ – der neugegründete Ehemaligen- und Freunde-Chor der Schule – auftraten.

Das Konzept ist transferierbar, Erfahrungen teilt die Schule auf Anfrage gern.

Alle Bilder: © Stefan Jänke

https://www.trinitatisschule-riesa.de/musik-zum-anfassen-singen-spielen-tanzen-16731/

Zufalls-Chortreffen

Zufalls-Chortreffen

Klangvolle Begegnungen im Erzgebirge

die „femmes vocales“ aus Dresden unter Leitung von Sylke Zimpel und die Chorklassen der 1. Grundschule Großenhain unter Leitung von Stefan Jänke waren vom 17.-19. April parallel im Martin-Luther-King-Haus in Schmiedeberg zu Gast.
Während sich die Chorklassen auf ein Konzert zur Eröffnung des Großenhainer Stadtfestes am 19. Juni vorbereiten, planen die „femmes vocales“ Konzerte mit dem Obertonchor Spektrum aus Prag – u.a. am 13. Juni in Dresden.

Beide Chöre nahmen sich während der Probenphasen die Zeit, sich gegenseitig etwas aus ihrem Repertoire vorzusingen und auch ein Liedchen gemeinsam zu trällern.

„Sachsen singt bunt“ 2025

03.05. Das war "Sachsen singt bunt!"

03.05. Das war "Sachsen singt bunt!"

Familienfreizeit und „Sachsen singt bunt“ 2025

13.04.2025 Das war unsere FAMILIENfreizeit

Nach einem Jahr Pause gab es wieder eine FAMILIENfreizeit – diesmal in Kooperation der Sächsischen Chorjugend e.V.

Das Wochenende war Teil des Projekts „Sachsen singt bunt“, das zwei KINDERCHORwochenenden sowie den Aktionstag KINDERCHORwelten am 3. Mai in Chemnitz umfasst.

Die Leitung hatte Stefan Jänke, im Vorbereitungsteam waren wieder Sozialpädagogin Simone Kulke sowie die Studentinnen Laura Ziesche und Nora Hanitzsch, die auch im Jugendchor Großenhain-Reinersdorf-Ebersbach singen bzw. sangen.

Die Veranstaltung hatte Gäste aus Oschatz, Riesa, Großenhain, Dresden, Königsbrück, Kamenz und sogar Jena und nahm neben dem analogen Spielen, was die ersten fünf Ausgaben der Familienfreizeit kennzeichnete erstmals das digitale Spielen in den Fokus.

Unter dem Motto „Amsel, Drossel, Fink und SingStar“  konnten sich die 35 TeilnahmerInnen neben den bewährten Elementen Singen, Spielebuffet und Basteln auch im Umgang mit digitalen Medien ausprobieren. Dazu war Medienpädagogin Anja Weber aus Merschwitz dabei: An den drei Stationen Audio, Video und Foto in der Natur wurde Material für einen kleinen Film gesammelt. Dafür nahm der Teilnehmenden-Chor auch einige Geräusch-Collagen und ein Lied auf – fast wie im Tonstudio.

Ziel der Freizeit war, gutes Miteinander in Vielfalt zu leben. Symbolisch dafür stand eine Gemeinschaftsaufgabe: ein 1000-Teile-Puzzle mit 34 kunterbunten Vögeln und allerlei anderem Getier. Innerhalb eines Tages war die Herausforderung gemeistert.

Feedback aus dem Kreis der Teilnehmenden: „Vielen Dank für das wunderschöne Wochenende! Wir konnten gemeinsam mit unseren Enkeln eine gute Gemeinschaft bei singen, basteln, spielen und entdecken erleben. Hoffentlich gibt es im nächsten Jahr wieder eine so gute Freizeit!“

Danke für die Förderung des Projekts an die Gemeinschaftsinitiative Zukunftswege Ost.

Konzerte mit Jugendchören aus Mexico und Deutschland

Songs For A Better World (Lieder für eine bessere Welt)

Konzerte mit Jugendchören aus Mexico und Deutschland

Viele Jahre lang gab es in Dresden das „Internationale Kinderchor-Festival“, das seit der Corona-Pandemie nicht weitergeführt wird. Die Sächsische Chorjugend hat in Abstimmung mit dem in Auflösung befindlichen Trägerverein des Festivals ein Konzept unter dem Titel „Brücken bauen – gemeinsam singen“ entwickelt, das nun erstmals modellhaft umgesetzt wird und auch Förderung durch die Sächsische Chorjugend erhält.

Seit 8 Jahren stehen der Jugendchor Großenhain (Sachsen) und der Coro Juvenil Domus Artis aus Chetumal in Mexico in regem Kontakt. Die Chöre haben sechs gemeinsame Reisen unternommen: waren in Amerika und in Deutschland unterwegs und haben während der Corona-Zeit eine digitale Begegnung veranstaltet. Vom 21. Juni bis zum 6. Juli sind sie nun wieder in Deutschland unterwegs – genauer in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

In ihrem Programm unter dem Motto „Songs For A Better World“ (Lieder für eine bessere Welt) versammeln die Chöre Lieder, die sich damit beschäftigen, wie eine gemeinsame, gute Zukunft für alle gestaltet werden kann. Die Jugendlichen im Alter von 10 bis 27 Jahren zeigen, wie Miteinander auch über geographische und kulturelle Grenzen hinweg gelingt.

Mexikanische Folklore und moderne Kirchenmusik aus Deutschland und Mexico sind genauso zu hören, wie Filmmusik (z.B. aus „Sister Act“) und internationale Popmusik (z.B. von Coldplay oder Michael Jackson).

Inspiriert durch mexikanisches Temperament werden die Konzerte zu bunten und bewegten musikalischen Festen.

Die Chöre werden von Marcel Schrenk am Klavier und Marco Vazquez auf der der Gitarre begleitet, die Leitung haben Gabriel Trujillo del Rio und Stefan Jänke.

Rund um den musikalischen Kern der Begegnung entfaltet sich ein vielgestaltiges Programm von Workshops und Erkundungen von Kultur und Natur. Ein Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen, Paddeln, Bastelarbeiten, eine Talenteshow, Wandern, Museumsbesuche, Baden – die beiden Begegnungswochen halten wunderbare gemeinsame Erlebnisse für die jugendlichen SängerInnen und zahlreiche Begegnungen auch über den Chorkontext hinaus bereit.

Das Projekt wird durch Deutsche Chorjugend aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Sächsische Chorjugend e.V., die Partnerschaft für Demokratie Riesa und die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen gefördert.

 
 

Termine

So, 22. Juni, 15.00 Uhr
Großenhain Sommerfest/Festwiese – Konzert

Mo, 23. Juni, 15.30 Uhr
Grundschule Zabeltitz – Konzert, zuvor 14.00 Uhr Baumpflanzung

Di, 24. Juni, 18.00 Uhr
Kirche Niederebersbach Johannesfeier

Mi, 25. Juni
N.N.  Gymnasium Großenhain – N.N.

Mi, 25. Juni, 19.30 Uhr
Marienkirche Großenhain – Schuljahresabschlusskonzert

Do, 26. Juni, 13.00 Uhr
Franziskaneum Meißen – geschlossene Veranstaltung

Do, 26. Juni, 19.30 Uhr
Trinitatiskirche Meißen-Zscheila – Konzert

Sa, 28. Juni, 17.00 Uhr
Kirche Kemberg – Konzert

So, 29. Juni, 20.00 Uhr
Johanniskirche Dessau – Konzert

Di, 01.07., 19.00 Uhr
Katharinensaal Wittenberg – Mexikanischer Abend

Fr, 04. Juli, 18.00 Uhr
Frauenkirche Mühlberg/Elbe – Serenadenabend mit Kantorei Mühlberg

Sa, 05. Juli, 17.00 Uhr
Nikolaikirche, Coswig/Anhalt – Konzert

So, 06. Juli, 10.30 Uhr
Stadtkirche Wittenberg – Gottesdienst und Matinee

Das waren die KINDERCHORwelten

Das waren die KINDERCHORwelten

Am 3.5. war es endlich soweit

Nach zwei gemeinsamen KINDERCHORwochenenden in Torgau und Schmiedeberg mit Kinderchören aus ganz Sachsen, bei denen gemeinsam gesungen, gespielt und gelacht wurde, hatten die Kinderchöre nun im Rahmen der CHORwelten des Sächsischen Musikrates ihren großen Auftritt. Insgesamt 200 Kinder standen auf der Bühne in der Chemnitzer Petrikirche. Unter dem Motto „Sachsen singt bunt“ (gefördert durch den Amateurmusikfonds) erklangen Lieder über Vielfalt, Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Bereits am Vormittag wurde ausgiebig geprobt und nach einer Stärkung ein Flashmob mit ein paar gemeinsamen Liedern vor der Stadthalle Chemnitz veranstaltet.
Die Stimmung war den ganzen Tag über ausgelassen. Und nach Standing Ovations in der Petrikirche und einer Zugabe fuhren alle glücklich nach Hause.

Mit dabei waren die Happy Kids Geyer, der Sonnenblumenkinderchor der 108. Grundschule Dresden, die Singschule des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Löbau, der Kinderchor der Grundschule Zschepplin, die Chorklassen der 1. Grundschule Großenhain und der Traumflieger-Kinderchor Chemnitz.

Vielen Dank an alle Beteiligten für diesen tollen Tag!

„Kein schöner Land…“ – Ein Choraustausch, der Herzen bewegt!

Dresden, 5. Mai 2025 | Wer in diesen Tagen das Glück hatte, teilzuhaben am Choraustausch unserer Schule mit dem Chor aus Lissabon, wird bestätigen: Es war mehr als ein musikalisches Projekt. Es war ein Erlebnis, das Verbindung geschaffen, Ausdruck gestärkt und Freundschaften entstehen lassen hat – ein echtes „Fest der Gemeinsamkeit und der Hoffnung“, wie Andreas Warschau es in seiner Begrüßungsrede zum Konzert in der Annenkirche am 2. Mai so treffend sagte.

Bereits nach nur 48 Stunden war zu spüren, wie schnell die Kinder und Jugendlichen aus Lissabon und Dresden zu einem großen gemeinsamen Klangkörper zusammenwuchsen. Sprachliche Barrieren schmolzen dahin – nicht nur, weil viele Englisch, Deutsch oder Portugiesisch verstanden, sondern weil der Gesang eine eigene Sprache sprach. Und diese wurde von Tag zu Tag reicher: In intensiven Proben wurde nicht nur an Tönen gefeilt, sondern an Ausdruck, Mimik, Gestik und Körperhaltung gearbeitet. Die Lieder bekamen Gesichter, Geschichten und Gefühl. Es war eine Freude zu sehen, wie sich alle Beteiligten auf der Bühne mit ihrem ganzen Körper und Herzen zeigten – und damit auch das Publikum tief berührten.

Das Begegnungskonzert am 2. Mai in der Dresdner Annenkirche bildete einen emotionalen Höhepunkt. In seiner Rede erinnerte Andreas Warschau, Geschäftsführender Vorstand des Omse e.V., daran, dass Musik universell sei – „in der Lage, Herzen zu öffnen und Hoffnungen Ausdruck zu verleihen.“ Genau das war in jedem Ton zu spüren. Das abwechslungsreiche Programm, getragen von den Chören aus Dresden und Lissabon, reichte von traditionellen Volksliedern wie „Kein schöner Land in dieser Zeit“ bis hin zu modernen Arrangements – jedes Stück ein Zeugnis der Vielfalt und des Miteinanders.

Doch der Zauber des Austausches beschränkte sich nicht auf die Bühne. Gemeinsame Proben, das Konzert in Dresden, ein fröhlicher gemeinsamer Grillabend am 1. Mai, viel Zeit in den Gastfamilien und herzliche Begegnungen am Rande machten die Tage zu etwas ganz Besonderem. In Gesprächen, beim Lachen am Esstisch oder beim gemeinsamen Erkunden der Stadt wuchs zusammen, was vielleicht vor wenigen Tagen noch fremd war.

„Da haben wir so manche Stund’
gesessen wohl in froher Rund’
und taten singen;
die Lieder klingen
im Eichengrund.“

Viele Freundschaften sind entstanden – zwischen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, zwischen Sprachen und Kulturen. Und obwohl der Austausch nun vorbei ist, wird das, was entstanden ist, noch lange nachwirken: in Erinnerungen, neuen Perspektiven und vielleicht sogar Gegenbesuchen.

„Dass wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken,
Gott mag es lenken,
er hat die Gnad’.“

Text von Clemens Kahrs

„Seid uns willkommen!“ – Die zweite Etappe unseres Choraustauschs mit den Portugiesen

Dresden, 6. Mai 2025. Nach intensiven und bewegenden Tagen in Dresden ging das große Chortreffen mit dem Coro Infanto-Juvenil da Universidade de Lisboa, der Chormonie der Laborschule Dresden zusammen mit der Singakademie Potsdam in seine zweite Etappe: Gemeinsam machten sich die Chöre aus Dresden und Lissabon auf den Weg nach Potsdam – einer weiteren Residenzstadt mit großer kultureller Geschichte.

Wie schon in Dresden wurden die Dresdner Kinder auch in Potsdam herzlich empfangen – dieses Mal von den Gastfamilien der Singakademie. Für viele war es ein freudiges Wiedersehen mit den Potsdamer Kindern, die im Jahr zuvor schon tolle Gastgeber waren. Schnell knüpfte man an gemeinsame Erlebnisse an, teilte Erinnerungen, lachte – und sang.

Der Samstagnachmittag stand ganz im Zeichen gemeinsamer musikalischer Arbeit: In der Aula des Humboldtgymnasiums probten rund 120 Sängerinnen und Sänger aus den drei Chören mit großer Konzentration und Freude. Stimmen wurden zusammengeführt, Übergänge abgestimmt, Bewegungsabfolgen geübt – denn neben dem musikalischen Einklang sollte auch eine gemeinsame Choreografie entstehen. Es war beeindruckend zu erleben, wie Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ländern und Städten mit Ausdauer und Kreativität an einem gemeinsamen Ziel arbeiteten – ein wahres Sinnbild für das, was Musik bewirken kann.

Am Sonntagvormittag erkundeten unsere Gäste aus Portugal den Park Sanssouci – das historische Herz Potsdams. Zwischen Schlössern, Gärten und Frühlingsgrün wurde nicht nur gestaunt und fotografiert, sondern auch gesungen: Im Kreuzgang der Friedenskirche stimmten alle gemeinsam „Viva la musica“ an. Der Klang im alten Gemäuer war berührend schön – ein musikalischer Gruß an einen Ort, der selbst von Musik und Geschichte lebt.

Höhepunkt und Abschluss des Austauschs war das gemeinsame Begegnungskonzert am Sonntagnachmittag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Nikolaikirche – unter dem Motto: „Seid uns willkommen!“. Mit einem abwechslungsreichen Programm und spürbarer emotionaler Tiefe präsentierten sich die Chöre gemeinsam. Es wurde noch einmal deutlich, wie sehr sich alle aufeinander eingestimmt hatten – musikalisch wie menschlich.

Am Ende des Konzerts flossen Tränen – Tränen der Rührung, der Dankbarkeit, aber auch des Abschieds. Denn ein wunderbares Kapitel ging zu Ende. Doch es wurden nicht nur Kontaktdaten ausgetauscht, sondern auch Versprechen gemacht: Wir sehen uns wieder! Was bleibt, ist die Musik – und das Band, das durch sie entstanden ist.

ReiseberichtsKonzert Mexiko

ReiseberichtsKonzert Mexiko

Reiseberichtskonzert Mexiko

Die Chorreisen des Jugendchores Großenhain-Reinersdorf-Ebersbach sind immer wieder Höhepunkte im Chorleben. Der Chor ist rund um den Globus unterwegs - Tansania, Oman, Sri Lanka, Vietnam waren schon Ziele, natürlich auch Länder in Europa…

Seit 2017 besteht eine enge Partnerschaft mit einem Jugendchor aus Mexico – mittlerweile stehen sieben Begegnungen zu Buche, davon sechs zwei- bis dreiwöchige Chortreffen und eine digitale Chorbegegnung während der Corona-Zeit (die in einem gemeinsamen Video gipfelte: https://www.youtube.com/watch?v=0fo8_6O_Gc4)

 

Reichlich 40 SängerInnen und Fans des Chores verbrachten die zurückliegenden Winterferien erneut in Mexico und bereisten gemeinsam mit dem Coro Juvenil Domus Artis die Halbinsel Yucatan.

Die Erfahrungen, die der Chor dabei machte, möchte er nicht für sich behalten, sondern wie auch bei allen vorangegangenen großen Reisen teilen: bei drei Reiseberichtskonzerten, die am 23. Mai 19.00 Uhr in der Marienkirche Großenhain, am 24. Mai 16.00 Uhr in der Trinitatiskirche Riesa und am 25. Mai in der Kirche Reinersdorf stattfinden.

 

Dabei ist die Migrationsberatung der Diakonie Meißen Partner. Mit dem Jugendchor verbindet sie ebenfalls eine langjährige Partnerschaft: Konzerte zum Frauentag, zur Interkulturellen Woche, Umrahmungen von Vereinsveranstaltungen und zahlreiche andere Kooperationen im Netzwerk Kinderchöre in der Großenhainer Pflege (www.netzwerk-kinderchoere.de) fanden statt.

 

Bei der bevorstehenden Serie an Konzerten wird insbesondere in Riesa die Diakonie präsent sein: Paten der Migrationsberatung kümmern sich darum, dass SeniorInnen aus dem Seniorenheim Albert Schweitzer bequem das Konzert besuchen können.

 

Bei den Konzerten kann sich das Publikum auf Fotos und Videos auf einer großen Leinwand freuen, natürlich auf Chormusik und auf Kostproben sowie einen Souvenirtisch.

 

Der Eintritt beträgt 5 EUR (Kinder bis 14 frei), am Ausgang werden Spenden gesammelt, um den Gegenbesuch des mexikanischen Jugendchores im Sommer zu unterstützen.

Familienfreizeit 6.0 2025

Familienfreizeit 6.0

vom 11.-13. April 2025 - in Kooperation mit dem "Netzwerk Kinderchöre in der Großenhainer Pflege"

Die nächste Etappe unseres Projekts „Sachsen singt bunt“ ist gemeistert: Die FAMILIENfreizeit „Singen und Spielen“ (in Kooperation mit dem Netzwerk Kinderchöre in der Großenhainer Pflege (www.netzwerk-kinderchöre.de) ist vorbei.

Die Leitung hatte Stefan Jänke, im Vorbereitungsteam waren wieder Sozialpädagogin Simone Kulke sowie die Studentinnen Laura Ziesche und Nora Hanitzsch, die auch in unserem Mitgliedschor Jugendchor Großenhain-Reinersdorf-Ebersbachsingen bzw. sangen.

Die Veranstaltung hatte Gäste aus Oschatz, Riesa, Großenhain, Dresden, Königsbrück, Kamenz und sogar Jena. Unter dem Motto „Amsel, Drossel, Fink und SingStar“ konnten sich die 35 TeilnahmerInnen neben den Elementen Singen, Spielebuffet (aus Karten-, Brett- und Würfelspielen) und Basteln (Diskokugeln und Ostereier konnte gestaltet, Bastkörbchen geflochten und kreatives Upcycling aus Eierpappen probiert werden) auch im Umgang mit digitalen Medien ausprobieren. Dazu war Medienpädagogin Anja Weber dabei: An den drei Stationen Audio, Video und Foto in der Natur wurde Material für einen kleinen Film gesammelt. Dafür nahm der Teilnehmenden-Chor auch einige Geräusch-Collagen und ein Lied auf – fast wie im Tonstudio.

Ziel der Freizeit war, gutes Miteinander in Vielfalt zu leben. Symbolisch dafür stand eine Gemeinschaftsaufgabe: ein 1000-Teile-Puzzle mit 34 kunterbunten Vögeln und allerlei anderem Getier. Innerhalb eines Tages war die Herausforderung gemeistert!

Feedback aus dem Kreis der Teilnehmenden: „Vielen Dank für das wunderschöne Wochenende! Wir konnten gemeinsam mit unseren Enkeln eine gute Gemeinschaft bei singen, basteln, spielen und entdecken erleben.

Danke für die Förderung des Projekts an die Gemeinschaftsinitiative Zukunftswege Ost.

Zweites Chorwochenende

Zweites KINDERCHORwochenende beendet

Mit 50 Kindern und 7 Betreuerinnen der Bingespatzen Geyer und der Chorklassen der 1. Grundschule Großenhain war auch das zweite KINDERCHORwochenende im Rahmen unseres Projektes „Sachsen singt bunt“ ein Erfolg.
Im Martin-Luther-King-Haus Schmiedeberg wurde geträllert, gespielt, gebastelt und gelacht.
Das gemeinsame Programm für den Aktionstag KINDERCHORwelten in Chemnitz am 3. Mai steht, die beteiligten Chöre hatten zusätzlich Zeit, an ihrem eigenen Zielen zu üben.
Auch hier war ein kleines Kamerateam von transmedial zur Dokumentation dabei.
Besonderheit: der Aufenthalt überschnitt sich mit dem eines weiteren Mitgliedschors der SCJ – so konnten die TeilnehmerInnen dem Kinderchor der Laborschule Dresden lauschen, der mit Kammerorchesterbegleitung das Musiktheater „Der kleine hässliche Vogel“  (eine Auftragskomposition von Frieder Zimmermann) uraufführte.

Wir danken für die Förderung durch den Amateurmusikfonds sowie die Unterstützung der Fahrtkosten durch den Sächsischem Musikrat.

Songs For A Better World – Jugendchor Großenhain trifft Partnerchor in Mexico

Songs For A Better World – Jugendchor Großenhain trifft Partnerchor in Mexico

gemeinsam-konzertieren

Bereits zum siebten Mal organisierten in den Winterferien der Jugendchor Großenhain (Leitung: Stefan Jänke) und sein Partnerchor „Coro Juvenil Domus Artis“ aus dem mexikanischen Chetumal eine Chorbegegnung (gefördert durch die Deutsche Chorjugend).

16 Tage waren der Chor aus Sachsen dazu in den mexikanischen Bundesstaaten Yucatan und Quintana Roo unterwegs!

6 Stunden Bus/12 Stunden Flug/nochmal 4 Stunden Bus – ankommen in Merida: Hotel mit Pool mitten im kolonial geprägten Altstadtkern – herrlich warm – mexikanisches Essen: yummy! – erstes Konzert: 450 Zuhörer – haben eigene spanisch-sprechende Moderatorin! – relaxen am Strand des Golfes VON MEXICO – 3x Geburtstag feiern – gebratener ganzer Fisch – wow: Maya-Ruinen von Chichen Itza – in einer Cenote baden… und singen – Konzert in Izamal („pueblo magico“ – ein zauberhaftes Dorf) wird heimlich gestreamt, und damit Zuhörerschaft verzehnfacht – den Partnerchor in der Universität der Künste von Merida treffen – viel englisch (und etwas spanisch) reden – sich sofort verstehen – Knoblauchbrot! – Konzert in Privatschule zur Hälfte a capella, weil Stromausfall wegen Gewitter – im Gran Museo Maya Museum auf Dresden stoßen (google mal „Codex Dresdensis“!) – Konzert in einem Theater im Herzen Meridas.

 

Chetumal ist viel jünger und ganz anders, als Merida – ein Tag mit den Familien der SängerInnen unseres Partnerchores verbringen – Konzert ist quasi ein Heimspiel – Musik von Renaissance bis Michael Jackson – unsere 6 Jahre alten Begegnungsbäume bestaunen (sind bereits 10 bzw. 12m hoch!!!) und drei neue pflanzen – weitere Bäume in archäologischer Stätte pflanzen – etwas über Manatis lernen und dann tatsächliche einen sehen! – die Musikschule „Domus Artis“ besuchen – Feiern: fiesta mexicana!!! – am Boulevard jegliches street food probieren.

An den letzten Konzertort Mahahual umziehen – unterwegs am Straßenrand essen: Mangos, Ananas, Kokosnüsse, pollo asado (Brathähnchen) – Hotel am Strand, niemand braucht mehr den pool 😉 – schnorcheln und tauchen (Schildkröten!!!) – ein letztes gemeinsames Konzert – anschließend auch zum letzten Mal: Tacos essen – Abschied ist schwer, aber gar nicht so schlimm, denn im Juni sehen wir uns in Deutschland wieder!

Mehr Details und Eindrücke in Bild und Ton (und kulinarisch) gibt es in unseren multimedialen Reiseberichtskonzerten:

Fr, 23. Mai, 19.00 Uhr Marienkirche Großenhain

Sa, 24. Mai 16.00 Uhr Trinitatiskirche Riesa

So, 25. Mai 17.00 Uhr Kirche Reinersdorf

Projekt „Sachsen singt bunt“ ist gestartet!

Projekt „Sachsen singt bunt“ ist gestartet!

Im Rahmen unseres vom Amateurmusikfonds geförderten Projekts „Sachsen singt bunt“ fand vom 7.-9. März das erste von (wegen starker Nachfrage) zwei KINDERCHORwochenenden statt.

Die Jugendherberge https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/torgau/ und die Ev. Jugendbildungsstätte Wintergrüne www.wintergruene.de in Torgau waren Schauplatz der Aktion.

 

Drei Chöre nahmen teil: der Sonnenblumen-Kinderchor der 108. Grundschule Dresden, der Spatzenchor der Konrad-Hahnewald-Grundschule Hohnstein und der Kinderchor der Grundschule Zschepplin. Auch wenn wegen hohen Krankenstandes nur 71 statt 83 Kinder am Start waren: es war ein rundum gelungenes Wochenende!

 

Die Chöre übten gemeinsam und getrennt, genossen das gute Essen und die wunderbaren Zimmer der Torgauer Jugendherberge und erkundeten bei bestem Wetter die Stadt – Bärengehege, Schloss, Spielplatz und Eisdiele.

 

Zusätzlich zur Arbeit mit den Kindern gab es auch Gelegenheit zum Austausch zwischen Chorleiterinnen und BetreuerInnen.

 

Im Projekt „Sachsen singt bunt“ finden neben den KINDERCHORwochenenden noch eine FAMILIENfreizeit (vom 11.-13. April, in Kooperation mit dem www.netzwerk-kinderchoere.de) und am 3. Mai der Aktionstag KINDERCHORwelten in Chemnitz (im Rahmen der CHORwelten des www.saechsicher-musikrat.de) statt.

BBC Sendung 1986 – MDR 2025

BBC Sendung 1986 - MDR 2025

Radebeuler Kurende Oktober 1986 zur BBC Sendung

am Samstag, 8.2.2025, gab es in der Laborschule Dresden eine sehr besondere Chorprobe der “Chormonie”: Das MDR-Fernsehen war zu Gast.

Anlass war eine wieder aufgefundene, beeindruckende Doku der BBC 1986, gesendet am 9.11.1986 zum Jahrestag der Bombardierung Coventrys durch Deutsche 1940. Der Kinderchor des Vaters vom Chorleiter Hans Hoch war mit einem Lied vor der Ruine der Frauenkirche zu sehen und zu hören. Und viele Erwachsene verschiedener Dresdner und Coventryer Kantoreien sangen quasi gleichzeitig in der Kreuzkirche Dresden und der Ruine der Kathedrale Coventry verschiedene Lieder auf Englisch und Deutsch als Zeichen der Versöhnung.
11 Kinder von damals kamen zur Chorprobe in die Laborschule und sangen das Lied
”For the healing of the nations” gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen. Außerdem gab es begleitende Interview. Die jetzige 3-Minuten-Sendung läuft am Samstag, 15.2. im Sachsenspiegel ab 19 Uhr im MDR Fernsehen

Chorbegegnung in Guatemala, Belize und Mexico

Chorbegegnung in Guatemala, Belize und Mexico

01.11.2024 - demnächst: Jugendliche berichten von Chorbegegnung in Guatemala, Belize und Mexico

Im September war eine 16köpfige Delegation des Jugendchores Großenhain auf einer Drei-Länder-Tour in Amerika unterwegs. Die von der Deutschen Chorjugend und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Begegnung führte die Jugendlichen und Gäste gemeinsam mit dem „Coro Juvenil Domus Artis“ aus Chetumal/Mexico durch Guatemala, Belize und Mexico.

Die Begegnung war das sechste gemeinsame Projekt beider Chöre.

Gemeinsam mit den mexikanischen Sängerinnen unterwegs zu sein, machte in allen drei Ländern einzigartige Erlebnisse und Einsichten möglich. Die so exotische Kultur und Natur, vor allem aber die Freundlichkeit der Menschen, beeindruckte die Jugendlichen tief. Und das wollen sie teilen: am Sonntag, 17. November laden sie 17.00 Uhr in die Kirche Reinersdorf zum Reiseberichtskonzert ein – mit Bildern und Videos auf großer Leinwand und natürlich viel Musik.

Ein mehrtägiger Besuch in einem abgelegenen Dorf in Guatemala, Baden am schwarzen Pazifik-Strand (wo Schildkröten in die Freiheit entlassen werden wollten), ein Konzert in der kolonialen Altstadt von Antigua Guatemala im Schatten von zwei Vulkanen, ein Besuch der im Urwald versunkenen Stadt Tikal, Cavetubing und Ziplining im belizianischen Dschungel und ein Besuch beim Volk der Garifuna sowie der Aufenthalt in Gastfamilien im mexikanischen Chetumal sind nur einige Etappen, von denen die Jugendlichen berichten.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, die Sängerinnen erbitten am Ausgang Spenden, um den Gegenbesuch des mexikanischen Partnerchores im Sommer 2025 zu ermöglichen.

Herausragende Projektidee

Herausragende Projektidee

Chöre gewinnen Preis bei „machen!2024“

Chöre gewinnen Preis bei „machen!2024“

Der Engagement-Wettbewerb machen!2024 des Ostbeauftragten Carsten Schneider und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands.

Unter dem Motto „choirs for future“ bewarben sich die Chöre der Ev.-Luth. Kirchgemeinden Eberbach und Reinersdorf um ein Preisgeld und gingen schließlich aus über 800 Bewerbungen mit einem 7. Platz und 6000 EUR Preisgeld nach Hause.

Projektleiter Stefan Jänke war mit Jugendchormitglied Jonathan Döcke in Berlin zur Preisübergabe: „Wir freuen uns riesig, dass unsere Projektidee auf nationaler Ebene als herausragend eingestuft wird. Die Finanzspritze hilft uns sehr, das Projekt weiterzuentwickeln. Ideen haben wir viele!“

Bei der Veranstaltung war auch Bundeskanzler Olaf Scholz zu Gast. Er würdigte ehrenamtliches Engagement: es ist für die Gesellschaft unverzichtbar.

 

Seit 2019 gibt es „Sunday For Future“ – das Veranstaltungsformat zum Thema Nachhaltigkeit als Kooperation der Kirchgemeinden Ebersbach und Großenhainer Land. Neben dem impulsgebenden Jugendchor Großenhain-Reinersdorf-Ebersbach  engagieren sich regelmäßig auch weitere Chöre: der Kirchenchor Wantewitz, der Eltern-LehrerInnen-Ehemaligen-Chor sowie Mitglieder verschiedener Kinderchöre aus dem Netzwerk Kinderchöre in der Großenhainer Pflege. Parallel zu der Veranstaltungsreihe entwickeln sich weitere Aktivitäten für Nachhaltigkeit: Aufforstungen, deren Pflege, eine kleine Wanderausstellung, Unterstützung ähnlich gelagerter Projekte, in der Zukunft könnten neben den Beteiligungs- auch Bildungsangebote hinzukommen.

Fotos: Bundeskanzleramt/Bundesfoto Laurin Schmid.

Kinderchor-Begegnung Teil II

Kinderchor-Begegnung Teil II

Foto vom Konzert in der Dresdner Annenkirche am 27.04.2024
Nach der tollen ersten Begegnung mit dem „Coro Pueri Cantores del Veneto“ Ende April steht jetzt der Gegenbesuch in Italien an!
Dank der großzügigen Förderung durch die Landeshauptstadt Dresden (SchüleRaustausch) und der Deutschen Chorjugend kann der „Chormonie“ – Projektchor der Laborschule Dresden am 3.Oktober nun für eine reichliche Woche die Region Venetien besuchen.
Auf dem Programm stehen Konzerte in Verona und Padua, sowie Ausflüge nach Venedig und ein Video-Filmdreh. Unser Konzertprogramm konnte schon am ersten Wochenende nach dem Sommerferien im Martin-Luther-King Haus Schmiedeberg Gestalt annehmen. Nun proben wir fleißig weiter, diesmal gibt es auch choreografische Elemente zu bestaunen! Die Dresdner Stimmbildnerin Franziska Diller-Koch unterstützt uns sehr, aufgrund der Förderung durch die Klippel Stiftung Dresden kann dies finanziert werden. 35 Kinder und Jugendliche werden in italienischen Gastfamilien untergebracht, viele haben schon Kontakte durch den Dresden-Besuch knüpfen können. Und alle sind schon positiv aufgeregt…
 
„Silver Rain – silberner Regen“ ist das Motto des Konzertes am Freitag, den 27.09. um 18 Uhr in der St. Jakobuskirche Freital-Pesterwitz. Damit wollen wir uns beim Dresdner Publikum bedanken, gleichzeitig eine Generalprobe vor der Fahrt.
Herzliche Einladung an alle!
 
Hans Hoch, Chorleiter Chormonie

Chorreise nach Polen 2024

Chorreise nach Polen 2024

Abfahrt früh morgens – sieben Stunden bis Auschwitz – Führung macht sprachlos – Übernachten in Kraków – Spuren jüdischen Lebens in Krakow erkunden – freie Zeit in quirliger Großstadt – erstes Konzert: „vom Frieden singen“ in evangelischer Kirche – Pizza und Burger essen – weiter nach Olesno fahren – auf dem Land entspannen – über das Erlebte reden – die Mexico-Reise vorbereiten – typisch polnisch essen – ausschlafen – Messe und Konzert in Olesno singen – Kajak fahren – Makramee!!! – sich gegenseitig helfen – nochmal umziehen: nach Ostrzeszów – Partnerschaft zweier Landkreise stärken – Schlösser (mit Wisenten) besichtigen – Spielplatz!!! (auch die Älteren…) – Eis essen – Baden – Videokonferenz mit Chor aus Mexico – Fußball gucken – Messe und Konzert singen – Nonnen im Kloster treffen – dankbar sein für großartige Gastfreundschaft – geschafft, aber glücklich zu Hause ankommen!

Ein ausführlicher Reisebericht findet sich HIER!

Danke für die Unterstützung der Reise an den Landkreis Ostrzeszow, den Sächsischen Musikrat, den Partnerschaftsverein des Landkreises Meißen, die Evangelische Jugend in Sachsen und an den Sächsischen Chorverband.

16.06. Schuljahresabschlusskonzert des Jugendchores Großenhain

16.06. Schuljahresabschlusskonzert des Jugendchores Großenhain

Für sein Schuljahresabschlusskonzert hatte sich der Jugendchor Großenhain-Reinersdorf-Ebersbach in diesem Jahr in die Großenhainer Marienkirche eingemietet.

U.a. auch deswegen, weil ausreichend Platz von Nöten war, um das Musical „Schöpfung…, drum Menschen, lasst das Warten nicht“ von Chorleiter Stefan Jänke mit Orchester aufzuführen. Förderung durch die Deutsche Stiftung Engagement und Ehrenamt ermöglichte es, für dieses Vorhaben die Elbland Philharmonie Sachsen zu gewinnen. Die für das Werk nötige Band wurde durch Pianist Marcel Schrenk, Bassist Tino Scholz und Schlagzeuger Stephan Salewski gebildet.
Im Musical, aber auch in anderen Teilen des Konzerts traten SängerInnen des Chores als SolistInnen hervor, dazu moderierten die Jugendlichen das Programm selbst.
Nach der Arbeit das Vergnügen: der Abend klang in der Kirche bei einem reichhaltigen Mitbring-Buffet und guten Gesprächen aus.

Die BesucherInnen spendeten übrigens am Ausgang noch 1100 EUR, um Menschen im mexikanischen Chetumal (dort ist der Partnerchor des Jugendchores beheimatet) zu helfen, die aktuell von sintflutartigen Regenfällen und daraus resultierenden großflächigen Überschwemmungen betroffen sind.

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